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Unsere Kirche

Angesichts der dramatisch angespannten finanziellen Lage unserer Landeskirche lässt sich auf lange Sicht keine verbindliche Aussage über den Gebäudebestand und die Gemeindearbeit treffen. Allerdings erscheinen uns zunächst fünf Jahre als eine angemessene Zeitspanne, die wir vor Ort sinnvoll gestalten können.

Gemeindehaus und Kirche werden nur dann weiterhin genutzt werden können, wenn über diesen Zeitraum von fünf Jahren kontinuierlich Spendengelder eingehen und ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet werden.

Wie auf der Gemeindeversammlung mitgeteilt, sollen zwei Rücklagen oder Haushaltsstellen eingerichtet werden:

Rücklage 1 für die laufenden Betriebskosten (Heizöl, Strom, Wartung, Reinigung etc.): im Jahr ca. 2000,- EUR für die Kirche und ca. 1500,- EUR für das Gemeindehaus (Stand: Haushaltsjahr 2005).
Rücklage 2: Bauunterhaltungsrücklage, nur für Reparaturarbeiten an den Gebäuden.

Für die Rücklage 1 (Betriebskosten) möchten wir - wie auf der Gemeindeversammlung vorgeschlagen - die Aktion „12 mal X“ starten.

Gedacht ist an einen monatlichen Betrag in Höhe von X-Euro, z. B. 5 Euro, den eine Person oder Haushalt bereit ist zu zahlen. Jedem ist überlassen, in welcher Höhe ein Beitrag geleistet wird. Auch geringere Beträge sind wichtig. Es wird uneingeschränkt sichergestellt, dass die eingehenden und selbstverständlich auch die bereits eingegangenen Spendengelder ausschließlich für die Richsteiner Gebäude zur Deckung der Betriebskosten bzw. Bauunterhaltung eingesetzt werden. Sollten mehr Gelder in die Rücklage 1 eingehen als benötigt, fließen diese dann automatisch in die Rücklage 2 (Bauunterhaltung) und stocken diese Rücklage auf (hier befinden sich z. Z. ca. 5800,- €, für spätere größere Reparaturen wird aber erheblich mehr Kapital benötigt).

Die Rücklage 2 könnte durch größere Einzelspenden, z. B. anlässlich von Jubiläen, Geburtstagen, Sondergottesdiensten usw. im Laufe der Jahre! aufgestockt werden. Fernziel wäre es, aus dem Zinsertrag dieser Rücklage einen wesentlichen Teil zukünftiger Reparaturkosten zu decken.

Ziel dieser ganzen Maßnahme und Aktion ist es, dass Kirche und Gemeindehaus prägender Bestandteil von Richstein bleiben und auch weiterhin Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen in diesen Räumen stattfinden können.

Also: Wie wichtig sind Euch diese beiden Gebäude, was seid Ihr bereit, für die weitere Nutzung bzw. den Erhalt beizutragen?

Eure Meinung ist uns ganz wichtig, vor allem sind die jüngeren Generationen herzlich eingeladen, sich an diesem Gestaltungsprozess zu beteiligen, da Gemeindehaus und Kirche auch für unsere Kinder und Enkel ein geistliches Zuhause sein können.





Für Eure Fragen - insbesondere zur aktuellen finanziellen Situation und der Zukunftsplanung unseres Kirchenkreises - stehen selbstverständlich gern zur Verfügung:

Pfarrer Spillmann: 273
Presbyterin Edeltrud Böttger: 8073
Presbyter Helmut Pfeil: 8029
 


 


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Zuletzt aktualisiert am 22.04.2011